In der Kleidermode der Damenwelt wird das Fernweh zum Ausdruck gebracht, die Sehnsucht nach anderen Kulturen. Es sind besonders die landesüblichen Farben und Muster, die auf unsere Kleidung aus anderen Ländern übernommen werden. Sicherlich sind die so genannten Folklore-Elemente in der Mode nicht neu, jedoch werden sie in der gegenwärtigen Modegestaltung zum Trend.

Die Stilmöglichkeiten sind dabei äußerst breit gefächert. Es scheit, als seien die Modedesigner wieder einmal auf Weltreise gegangen. Diesmal haben sie sich wohl hauptsächlich auf dem „schwarzen Kontinent“ umgesehen, denn afrikanische Schnitte, wie der des Kaftans und Farben der afrikanischen Gewürze bilden die Grundlage des „Ethno-Looks“ in der gegenwärtigen Mode bei den Damen. Einzelne Elemente, die als Schmuck auf den Kleidern aufgebracht sind, in Holz, Leder oder anderen Naturfasern Afrikas, offenbaren den starken Hang der Damenkleider nach solchen Schmuckelementen.

Ethno-Teile werden mit klassischen Kleidmodellen zur Freude der Damenwelt kombiniert. Eine Tunika mit auffälligen Print, kombiniert mit einer klassischen Jeans wirkt genauso fremdländisch wie ein einfarbiges Tanktop mit einer reichhaltig geschmückten Jodphur-Hose. Perlen, Federn, Schnüre und Franzen vervollständigen den Look des Ethno und werden oft noch zusätzlich mit fremdländischen Accessoires ergänzt.
Schmucksteine geben diesem Modetrend oft noch den richtigen „Pfiff“ und verschaffen der Trägerin das nötige Selbstbewusstsein in ihrem öffentlichen Auftreten. Auch in der Herrenmode werden, vielleicht ein wenig zaghaft noch, solche schmückenden Ethno-Elemente angewandt.